Die Idee

„Generelles“

Wir stellen uns eine Gemeinschaft vor, in der man sich einig darüber ist, dass man an einem Ort zusammenleben möchte und den man nach den eigenen Vorstellungen gestalten will. Wir wählen dafür eine kleine überschaubare Größe, nämlich 6-8 Erwachsene, plus Kinder. Der Ort soll ein bewirtschaftbarer Hof sein, auf dem die Gruppe in der Lage ist, viel des täglichen Bedarfs selbst zu produzieren, unter Umständen auch einen Teil roh oder verarbeitet weiter zu verkaufen, und Platz für Werkstätten, Seminarräume oder ähnliches bietet, wodurch andere Formen des Einkommensgewinnung möglich sind. Die direkte Versorung und das finanzielle Einkommen sollen für ein gutes, aber bescheidenes Einkommen der ganzen Gruppe reichen. Ob und wie schnell und ob überhaupt die Projekte am Hof dafür ausreichen, ist unklar und nicht abzuschätzen, deswegen sollte es auch Einigen im Projekt möglich sein extern Arbeit zu finden, um Einkommen zu erwirtschaften. Letzeres wird gerade in der Anfangsphase sehr wichtig sein. Sollte aber jemand lieber seine Arbeit außerhalb der Projekte am Hof behalten wollen, ist das vollkommen in Ordnung und genauso gerne gesehen. Jeder erwirtschaftet auf dem für ihn besten Weg einen Teil des Einkommens der Gemeinschaft.

„Zusammen leben, gestalten und wirtschaften“

Es geht es uns darum, einen Weg zu finden, wie man in einer kleinen Gruppe, die überschaubar ist, gemeinsam leben und wirtschaften kann. Gemeinsam Leben heißt für uns, zusammen zu arbeiten und bestimmte Bereiche des Lebens, wie Zeit und Geld, miteinander zu teilen. Und natürlich auch, sich aufeinander einzulassen.

 

„Dinge selbst in die Hand nehmen“

Wir haben den Eindruck, dass viele in unserer Generation von Chance zu Chance laufen. Diese Chancen sind aber oft von außen vorgegeben. Es scheint, als ob wir immer weniger selbst Dinge anpacken und uns Chancen schaffen. Das wollen wir machen. Die Chance auf einen Lebens- und Arbeitsraum, der so aussieht, wie wir es wollen.

 

„Man kombiniere die Vorteile der Kleinfamilie und der Kommune“

In die Zukunft schauen heißt, sich Dinge vorzustellen. Die Vorstellung einer Familie aus zwei Menschen, Kindern, Haus, Garten und Hund schreckt uns eher ab. Warum? Solche engen Konstellationen führen oft zu sehr eng umrissenen Denkmustern. Die/der Eine denkt/sagt, die/der Andere bestätigt, und so weiter. Fleißig erarbeitet man sich seine zwei- Personen Moral/Ethik, die man seinen Kindern weitergibt. Dem würden wir gerne entgegen wirken und mit anderen Menschen Gedanken und Vorstellungen teilen. Auf der anderen Seite steht die Kommune, die ihren Schrecken wohl oft in ihrer dogmatischen Ausrichtung hat.  Es geht nicht darum, jedem seinen individuellen Raum zu nehmen, sondern jedem einen gemeinsamen Raum zu bieten und ihr/ihm einen individuellen zuzugestehen.

 

„Talente ausspielen und gemeinsam Projekte realisieren und wirtschaftlich gestalten“

Gern verkauft wird einem die Idee, zielstrebig an seiner Ausbildung zu arbeiten, aufzusteigen, sich selbst in seiner Arbeit zu verwirklichen. Diese Vorstellung nimmt an, dass wir uns für ein Talent entscheiden. Der Anspruch daran ist dann, in diesem gut zu werden und sich für diese Tätigkeit aufzuopfern. 40 Stunden in der Woche für ein Talent. Das klingt auf den ersten Blick wenig. Die Realität zeigt aber für viele von uns, dass 40 Stunden Arbeit uns genug Kraft nehmen können, all den anderen Dingen, die wir gut oder gerne machen, weiterhin nachzugehen! Deswegen soll das Ziel sein, dass wir nicht mit einem Talent, sondern mit verschiedenen Talenten, Möglichkeiten und Fähigkeiten unseren Unterhalt beziehen und gemeinsam entscheiden, welche Ideen eines Einzelnen verwirklicht werden können. Wichtig ist nur, dass jeder die Möglichkeit hat, in verschiedenen Bereichen zu helfen und zu arbeiten. Was das konkret ist, bestimmen die Leute, die zum Projekt stoßen. Egal ob Informatiker, Künstler, Schreiner, Landwirt, Wissenschaftler, wir werden das beste draus machen.

 

„Mikroökonomisch gemeinsam wirtschaften“

Mikroökonomisch heißt für uns, nicht einen großen Traum (z.B. Ponyhof) auszuleben, sondern mit kleinen, risikoarmen Vorhaben Geld zu verdienen. Dinge mit einem geringen finanziellen Anfangsaufwand auszuprobieren und zu sehen, ob sie zum Einkommen beitragen können.

 

„Nachhaltig leben, sparsam und genügsam sein. Sich selbst versorgen“

Wir (ver)brauchen zu viel. Viel davon brauchen wir nur, weil wir es haben oder haben können.  Vielleicht wären wir sogar glücklicher, wenn wir es nicht hätten. Es geht nicht darum, in Holzschuhen und Jutehöschen herum zu rennen, und keine Zahnbürte zu haben. Eher darum, zu überlegen, ob jeder im Haushalt ein eigenes Telefon, einen eigenen Computer haben muss, oder ob es sinnvoll ist, zu jeder Jahreszeit alles essen zu können. Genügsamkeit heißt für uns eher, sich wieder darauf zu besinnen, welche Bedürfnisse man in sich hat, man selbst und frei zu sein, und mit anderen zusammen zu leben. „Mehr wollen“ muss jedoch nicht immer materiell sein, es kann auch ein rasender, kaum zu stillender Wunsch nach mehr Erlebnis und mehr Selbstverwirklichung sein, die mehr nach Anzahl als nach Qualität des Erlebten strebt. Genügsam sein heißt für uns, materiell wie ideell eher den Wert dessen, was man hat, zu schätzen und weniger dessen, was man noch haben _könnte_.  Sparsam sein scheint uns also nicht nur für die Umwelt ein Beitrag zu sein, sondern auch für einen selbst und die Ruhe und die Intensität, die man in sich trägt. Jede Sache (ob materiell oder ideell) braucht ihre Zeit und ihren Raum in uns. Genügsamkeit im Zusammenleben kann auch bedeuten, dass man endlich die Zeit hat, sich intensiver kennen zulernen. Selbstversorgen heißt für uns zu probieren, so viel wie möglich – jedoch ohne Zwang und Dogmatik! – selbst zu produzieren, nachhaltig zu besorgen und zu reparieren. Das bezieht sich auf alle Lebensbereiche von Nahrung über Kleidung, Geräte, Materialien und andere Gebrauchsgegenstände.

 

„Ideologie vermeiden, pragmatisch anders sein“

Es bringt wenig, sich einer in sich konsistenten Ideologie zu verschreiben. Niemand soll unterschreiben für eine Meinung, die alle Teilen. Jede/r hat ihr/sein Recht für sich zu sprechen und zu argumentieren. Wir versuchen weder ALLES ANDERS, noch ALLES BESSER zu machen. Wir möchten versuchen, einen Teil unserer hier genannten Vorstellungen umzusetzen, und das ohne Anspruch, dass jemand anderes das genau so sehen muss, noch, dass wir diese Ideen immer und in allen Situationen umsetzten können und wollen. Diese Ideen sollen keine Kraft rauben, weil man immer an sie denken und sich nach Ihnen verbiegen muss, sie sollen Kraft geben, weil dort, wo man sie umsetzt das Leben ein Stück besser wird. Konsequenz gilt in unserer Gesellschaft oft als eine positive Eigenschaft. Oft ist sie aber auch einfach eine Blockade und Ausdruck von Sturheit oder dem Bedürfnis nach einem einfachen Regelwerk.

„Entspannt leben und sich in seinen Lebensraum integrieren“

Man kann Menschen seine Meinung sagen. Man kann diskutieren. Mehr Spaß macht das allerdings, wenn man die Meinung konstruktiv vorbringt und eine Gegendarstellung akzeptiert. Einfacher wird es, wenn man es schafft, gelassen einer Kritik zuzuhören. Das geht oft über Vertrauen. Wo Vertrauen ist, glauben wir, kann man entspannt, aber auch intensiv zusammen leben und sich in einer Tiefe kennen lernen, die sich die meisten von uns wünschen. Entspannt leben heißt auch den Ort, an dem man lebt, zu respektieren und die Leute dort zu akzeptieren. Man kann nicht den Anspruch haben, dass jede/r verstehen oder zumindest verstehen wollen muss, warum man glaubt, dass das, was man tut, besser ist als andere es machen. Auch wenn Ansichten und Ideen verschieden sind, gibt es immer noch den Weg, den Menschen in der weiteren Umgebung  auf eine andere Art zu begegnen. So kann man vielleicht häufig besser erkennen, wer einem wirklich sympathisch ist und wer nicht. Kurz gesagt gilt jedoch: Keine Überheblichkeit oder Erhabenheit den Menschen gegenüber, die eine andere Ansicht haben. Eine Meinung zu haben bedeutet keine Moralität per se!

7 Kommentare zu “Die Idee

  1. Als suchender Mensch, der das geschriebene Wort, Wortspielereien und dergleichen liebt, freut es mich, all das zu lesen, was >die Idee< um- und beschreibt. Warum? Weil ich mich damit sehr gut identifizieren kann. Es drückt praktisch das aus, was ich selber wünsche, suche, aber leider noch nicht gefunden habe. Als praktischer Mensch, der einmal ein Handwerksberuf erlernt hat (Elektromonteur), den er aber nie wirklich ausgeübt hat, sehne ich mich nach Arbeit in allgemeinem Sinne. Jedoch ist es eine entstandene Realität, daß ich mich der allgemein üblichen Lohn(Sklaven)arbeit verweigere. Stattdessen möchte ich lieber in einer Gemeinschaft für eine Gemeinschaft tätig sein und eben, wie oben beschrieben, meine vielseitigen Talente ausleben. Weiterhin ist es die Suche nach den eigenen Fähigkeiten, welche ich noch dar nicht entdeckt habe, noch nicht entdecken konnte, weil sich die Möglichkeiten nicht boten, was mich antreibt.

    Deshalb kann ich nur mitteilen, daß mich Euer Projekt wahnsinnig interessiert und ich auf das gespannt bin, was sich daraus entwickelt.
    Vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit, daran teil zu haben?
    Auf jeden Fall wünsche ich Euch von Herzen, daß Ihr Eure Idee erfolgreich umsetzen könnt!

    LG aus Bayern, Landkreis Erding

  2. Ich finde eure Idee supergeil, würde auch am liebsten n ökodorf gründen.
    Würd mich über einen Austausch mit euch sehr freuen :)

    • Lieber Sanislav,

      Leider haben wir scheinbar deinen Kommentar übersehen, deswegen kommt die Antwort leider über einen Monat später. Ich hoffe das macht nichts, du bekommst auch noch eine Mail von uns! Wir freuen uns dich kennen zu lernen!

      Liebe Grüße!

      Nils

  3. Hallo Ihr lieben Geistverwandten,

    hier schreibt Euch Bernd aus Frankreich. Wir arbeiten hier (seit zwei Jahren meist nur zu zweit) unten im Süden an einem sehr änlichen Projekt. Haben gerade einen Ort gefunden und gehen in Vorleistung, d.h. kaufen Land und ein kleines Hausensemble zunächst allein. Der Traum ist hier ein kleines Ökodorf zu begründen. Mangels Interesse, Verständnis und wohl auch Traute bei den Freunden von hier (also den Franzosen) haben wir nurmehr einige Interessenten aus Deutschland. Was sich aber ändern muß…

    Ich wünsche Euch ganz viel Liebe und Energie für Eure Vision, die wie gesagt auch die unsere ist.
    Warum ich Euch auch schreibe: Wir haben das Glück in Verbindung mit einem alten Weisheitslehrer in Deutschland zu stehen, der uns einerseits mit ethisch/geistigen Hintergründen vertraut macht und darüberhinaus die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, kennengelernt und auch trainiert.
    Was Ihr beschreibt wie Ihr Euch entwickeln wollt ist genau was Gemeischaft befördert und erfordert.
    Ich habe jedoch nichts oder aber nicht aufmerksam geneug gelesen, wie ihr das erreichen wollt.
    Das normale Zusammenleben und das Beginnen von Projekten hauptsächlich in und anhand der materiellen Basis ist sehr störend um sich so zusammenzufinden.
    Wir haben vielmehr erlebt, das es wesendlich sicherer ist, sich unabhängig von den späteren Projekterfordernissen zunächst ausschliesslich um die Gruppe als solche zu kümmern. In einem sogenannten WIR-Prozess oder den vier Stufen die Scott Peck beschreibt, in denen eine Gruppe sich zu echter Athentizität entwickelt. Wo die Gruppenmitglieder sich in die Verletzlichkeit begeben und sich selbst anhand aller anderer in allen Fassetten begegnen. Die abgefederte begleitete gegenseitige Projektion als sich selbst organisierende Heilung von althergebrachten Konditionierungen aus dem „normalen“ Gegeneinander….

    Liebe Freunde (unbekannter Weise 😉 bevor ich mich hier weiter auslasse :-( und Ihr kennt das alles längst, einen Stopper drauf.
    Aber als Tip, falls eben nicht, oder falls schon bekannt, beiseitegelegt.
    Wir haben hier schon eine Menge, genau aus dem Grunde, scheitern sehen weil man lieber diesen Prozess umgehen wollte und sich mit dem Gedanken, dass alles zusammenwächst bei gemeinamer Arbeit, in den Selbstlauf begab. Aber dies versucht man allerorten immer wieder.
    Scott Peck nennt dieses freundliche Nebeneinander Pseudogemeinschaft (nichteinmal GFK ändert das, verfestigt den Schein vielmehr, wenn auch auf hohem Neveau)

    Also nur als Anregung, und bei Bedarf und Interesse darüber sich auzutauschen, freu ich mich von Euch etwas zu lesen.

    Wir werden dies wie beschrieben so versuchen,weil wir wissen, dass eine Gruppe von Menschen an einem einzigen Wochenende in Authentische Gemeinschaft kommen kann und damit eine unglaublich liebevolle Grundlage für die weitere Arbeit zur Verfügung hat. In der Bibel gibt es auch genug Symbole für genau diese Vorgänge.

    „Zwei oder Drei in meinem Namen :::

    Euch herzlich gegrüßt und Liebe gesandt, Bernd

  4. Hallo,ich freue mich das es Menschen wie Euch gibt.Und das Ihr es versucht/es probiert.Hier habt mich angesprochen mit allem was ihr schreibt.Vorallem der letzte Abschnitt ist sehr gut geschrieben.Ich war/bin noch auf der suche nach meinem Zuhause.Vielleicht ist es ja ein Dorf wie Ihr es gerade aufbaut!
    Ich mache gerade eine schwierige Zeit durch und wünschte solche Menschen wie Euch gerade um mich zu haben,um das Gespräch zu haben,andere Sichtweisen kennen zu lernen.
    Ich merke wie wichtig es Menschen zu haben auf die ich mich verlassen kann.
    Viel Glück,Mut,Schaffenskraft und vorallem Menschen die ehrlich sind.
    Liebe Grüße,Mike

  5. schöne Seite, die ich da mehr oder weniger „zufällig“ entdeckt habe…
    Mein Wunsch ist es auch in einer Selbstversorger-Gemeinschaft zu leben.
    Der Spagat zwischen Nähe und Freiraum ohne sich in der Gruppe zu sehr karmisch zu verstricken, sind Gedanken die mich beschäftigen…
    Dennoch würde ich es wollen und wagen, mich auf ein derartiges Projekt einzulassen.
    Nicht zuletzt da eine 2er Beziehung so einiges an „Gefahren“ birgt.
    Natürlich kann man mit mehreren gleichgesinnten Menschen viel mehr erreichen als alleine oder zu zweit.

    Ich lebe hier seit 5 Jahren in Meck-Vorpomm, mit Anke und (mitlerweile) einer guten Anzahl von Tieren, und durfte so die letzten Jahre einiges an Erfahrung sammeln.
    Ziegenhaltung (Käsen, etc.) Hühner, Bienen, Gartenbau… vor allem der Umgang mit der Aussenwelt (genannt Nachbarn ;o).

    Gerade letzteres hat mich/uns dazu bewogen unser „Höfchen“ wieder zu versilbern und
    nach einer geeigneten Projekt ausschau zu halten. Das Geld aus dem Verkauf kann man in ein neues Projekt wunderbar mit einfließen lassen, von darher ist das bisherige Projekt nur ein Gewinn auf allen Ebenen für uns.

    Ich/wir bin/sind frei und ungebunden und könnten überall hingehen, dennoch finde ich
    MeckPomm bzw. den Ostseeraum ganz gut geeignet, auch wird man nirgendwo im deutschsprachigen Raum günstiger etwas finden als hier. Entgegen Nils Meihnung, gibt es hier nach meiner Ansicht jede menge Höfe in dieser Größenordnung, dass eigentliche Problem scheint eher genügend Land zu sein. Aber mit etwas Glück …

    OK das sollte erst mal genug sein…
    Ich/Wir suchen also auch nach Leuten für ein neues Projekt,
    wer uns mal besuchen kommen will, ist stehts willkommen…

    Viel Erfogt für alle und ein freudvolles weiterkommen

    wünscht euch

    Peter

    • Hallo Peter,

      Danke für deine Nachricht. Es freut mich sehr von euch zu hören. Vielleicht habt ihr unseren letzten Betrag schon gesehen. Wir wollen auch zurück zu unserer ursprünglichen Idee an die Ostsee zu gehen.

      Was macht ihr aktuell, beruflich, wo lebt ihr, in welcher Wohnsituation? Die Frage nach der richtigen Nähe ist sicher eine der wichtigsten, da stimme ich dir vollkommen zu. Ich glaube es sollte vor allem kein ideologisches von außen vorgegebenenes Ziel geben, wie die Gruppe zu sein hat.

      Wollen wir vielleicht einfach per Mail schreiben? Ihr findet unsere Mailadresse auf der Webseite. Mich würden eure Erfahrungen der letzten Jahre total interessieren und auf was ihr alles gestoßen seid!

      Viele Grüße
      Nils

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